Нові надходження до Австрійської бібліотеки

Культура. Наука. Освіта

1. Chancen und Schwierigkeiten des interkulturellen Dialogs über ästhetische Fragen : unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklungen in der Kaukasusregion / Hrsg. Dato Barbakadse, Jürgen Trinks. – Wien : Lit, 2016. – 212 S. : Fot. – (Transkulturelle Forschungen an den Österreich-Bibliotheken im Ausland ; Bd. 13). – Бібліогр. в кінці ст.

Die Frage, ob und wie philosophische und kulturwissenschaftliche Reflexionen dazu geeignet sind, kulturelle Distanzen und die Möglichkeiten ihrer Überwindung zu klären, wird in diesem Band sowohl in grundsätzlich-philosophischen Überlegungen als auch anhand besonders aussagekräftiger Beispiele des jeweiligen Kulturkreises behandelt. Die ausgewählten Beiträge einer Tagung in Tbilisi mit TeilnehmerInnen aus Armenien, Georgien und Österreich zeugen davon, dass in der Kaukasusregion mit ihrer wechselvollen Geschichte, ihrer tief verwurzelten Volkskultur und nicht zuletzt den künstlerischen und politischen Konflikten im Streben nach einer spezifischen Moderne höchst komplexe Entwicklungen und Beziehungen zu beobachten sind. Analysen der Literatur, der bildenden Kunst, der Musik und des Films machen dies konkret.

Шифр зберігання книги у фонді Австрійської бібліотеки: Österr. Bibl. № 7664

2. Heumann Ina. Gegenstücke. Populäres Wissen im transatlantischen Vergleich (1948-1984) / Ina Heumann. – Wien ; Köln ; Weimar : Böhlau, 2014. – 391 S. : Abb., Farbabb. – (Wissenschaft, Macht und Kultur in der modernen Geschichte ; Bd. 4). – Бібліогр.: с. 348–388.

Gegenstücke erzählt eine faszinierende Geschichte populärer Wissenskommunikation im transatlantischen Vergleich von der Nachkriegszeit bis in die 1980er Jahre. Das Buch konzentriert sich auf zwei herausragende Beispiele des Genres die Zeitschrift Bild der Wissenschaft sowie ihr Vorbild Scientific American. Anhand einer mikroskopischen und dichten Beschreibung von Bildern, Texten, Inhalten, Akteuren und Netzwerken, die beide Zeitschriften charakterisierten und hervorbrachten, zeigt das Buch, dass populäre Wissenskommunikation von ihren nationalpolitischen, mentalitätsgeschichtlichen, sozialen, werbewirtschaftlichen, bildhistorischen und kollektivbiografischen Kontexten gesättigt ist und sie zu je eigenen Stilen der Wissenskommunikation verarbeitet.

Шифр зберігання книги у фонді Австрійської бібліотеки: Österr. Bibl. № 7673

3. Hochedlinger Michael. Österreichische Archivgeschichte : vom Spätmittelalter bis zum Ende des Papierzeitalters / Michael Hochedlinger. – Wien : Böhlau ; München : Oldenbourg, 2013. – 522 S. : Abb., Fot. – (Historische Hilfswissenschaften). – Бібліогр.: с. 453–502.

Archiven kommt zentrale Bedeutung für die Sicherstellung geordneter historischer Erinnerung zu. Michael Hochedlinger rekonstruiert in dieser Archivgeschichte Österreichs die Entstehung einer einzigartigen zentraleuropäischen Archivlandschaft, die auf dem reichen Erbe der Donaumonarchie aufbaut. Er zeigt, wie sich die Archive von weitgehend unzugänglichen "Arsenalen der Macht" im 19. Jahrhundert zu Quellenlagern der historischen Forschung entwickelten und die Archivare so zu führenden Vertretern der Historikerzunft aufsteigen konnten. Archivgeschichte ist aber nicht nur Institutionen- und Wissenschaftsgeschichte, sondern leistet auch, indem sie den verschlungenen Wegen des Überlieferten und des unwiederbringlich Verlorenen nachspürt, einen wichtigen Beitrag zur Quellenkunde.

Шифр зберігання книги у фонді Австрійської бібліотеки: Österr. Bibl. № 7726

4. Identitäten : Erinnertes 20. Jahrhundert / Hrsg. Penka Angelova, Manfred Müller. – St. Ingbert : Röhrig Universitätsverlag, 2015. – 244 S. : Ill. – (Schriftenreihe der Elias Canetti Gesellschaft ; Bd. 10).

Im Zentrum der Beiträge dieses Bandes steht der Begriff der „Identitäten“ im gegenwärtigen Europa, das Verbindende und Sinnstiftende der europäischen Kulturen und die Suche nach dem möglichen Gemeinsamen als Basis einer gemeinsamen europäischen Identität. §Zahlreiche „identitätsstiftende“ Konzepte und Begriffsebenen – Nation/Region, Sprache, Symbole, Geschichte/Herkunft usw. – wurden berücksichtigt, die ein nur schwer überschaubares Themenfeld abgrenzen, aus dem viele der Probleme in Europa – und darüber hinaus – erwachsen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus acht europäischen Ländern haben in ihren Beiträgen auch Lösungsmodelle und Utopien thematisiert, die über das Verstehen gegenwärtiger Probleme Modelle künftigen friedlichen Zusammenlebens in Europa denkmöglich machen.

Шифр зберігання книги у фонді Австрійської бібліотеки: Österr. Bibl. № 7649

5. Medium. Medialität. Intermedialität. Beiträge zur österreichischen Kulturgeschichte : anlässlich der Jahrestagung der Franz Werfel-Stipendiatinnen am 27./28. März 2015 in Wien / Hrsg. Arnulf Knafl. – Wien : Praesens, 2016. – 197 S. : Abb.

Der vorliegende Sammelband versammelt Beitrage ehemaliger Stipendiatinnen des osterreichischen Wissenschaftsministeriums, die sich mit Fragen der Medialitat und Intermedialitat in der osterreichischen Literatur des 20/21. Jahrhunderts befassen. Es befinden sich darunter so unterschiedliche Untersuchungen wie die der Begegnung Robert Musils mit der Filmästhetik von Béla Balázs, die , Gegenüberstellung von Roman-Klassikern der Nachkriegsliteratur (Bachmann, Haushoder) mit ihren filmischen Adaptierungen, aber auch Artikel, die sich mit den vielfältigen Einflüssen von Medien und Mediensprachen auf die Schreibweisen so unterschiedlicher Autoren wie Joseph Roth, peter Handke oder Daniel Glattauer befassen.

Шифр зберігання книги у фонді Австрійської бібліотеки: Österr. Bibl. № 7663

6. Schaukästen der Wissenschaft : die Sammlungen an der Univ. Wien / Hrsg. Claudia Feigl ; [Fot.: Claudia Feigl] . – Wien ; Köln ; Weimar : Böhlau, 2012. – 212 S. : Fot.

Dieser reich bebilderte Band bietet erstmals einen Überblick über die vielen akademischen Sammlungen, die in ihrer Vielfalt die jahrhundertelange Geschichte und rege Forschungstätigkeit der Universität Wien auf einzigartige Weise widerspiegeln. Die von den in den jeweiligen Sammlungen tätigen Wissenschafterinnen und Wissenschaftern verfassten Texte geben Auskunft über Geschichte, Umfang, Bestand und Funktion der Sammlungen, die nicht nur Objekte von hohem didaktischem und wissenschaftlichem Wert beinhalten, sondern auch Teil des nationalen Kulturerbes darstellen. Die Bandbreite reicht dabei von klassischen Lehr- und Forschungssammlungen, historischen Sammlungen, Dia-, Foto- und Videotheken über Nachlass-Sammlungen und Archive bis hin zum Herbarium, den Pflanzensammlungen des Botanischen Gartens und dem Sternwarte-Museum.

Шифр зберігання книги у фонді Австрійської бібліотеки: Österr. Bibl. № 7693

7. Schumatsky Boris. Der neue Untertan : Populismus, Postmoderne, Putin / Boris Schumatsky. – Salzburg ; Wien : Residenz Verl., 2016. – 158 S. – Бібліогр.: с. 157-158.

25 Jahre nach dem Zerfall der Sowjetunion steckt Europas Demokratie in der Krise. Alte politische Lager lösen sich auf. Die Linke tauscht Revolution gegen Nationalismus, und die Rechte borgt sich von der Linken als nützlichen Feind die Banken. Mit Bestürzung hört Boris Schumatsky den Beifall, den die russische Autokratie von überall bekommt. Ob links, rechts oder Mitte: Herrschaft macht Spaß, Freiheit strengt an. In den 1990er Jahren ritt man auf der Welle der Postmoderne in den ewigen Frieden. Nun ist daraus ein populistisches Monster entstanden. Scharf analysiert Boris Schumatsky die politischen Bewegungen der Gegenwart und blickt in eine mögliche Zukunft.

Шифр зберігання книги у фонді Австрійської бібліотеки: Österr. Bibl. № 7736

8. Universitäten. Hochschulen. Studium & Beruf, 2016 / [Red.: Christine Kampl] . – 41. Aufl. – Wien : Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft [ ], 2016. – 912 S.

Die Broschüre "Universitäten/Hochschulen – Studium und Beruf" (erhältlich im Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung) bietet eine Gesamtdarstellung der Studienmöglichkeiten an den österreichischen Universitäten, den Universitäten der Künste sowie Fachhochschulen und einen Überblick über die damit verbundenen Berufsmöglichkeiten. Eine Studien(wahl)entscheidung nimmt – dies ist je nach gewähltem Studium sehr unterschiedlich – eine Berufsentscheidung nur bis zu einem gewissen Grad vorweg.

Шифр зберігання книги у фонді Австрійської бібліотеки: Österr. Bibl. № 7679

Держава і право. Юридичні науки

9. Keinert Heinz. Handbuch des Wertpapierrechts : nach osterreichischem und deutschem Recht / Heinz Keinert. – Wien : Verlag Österreich. – Bd. 1 : Handbuch – 2014. –XLIII, 627 S. – Бібліогр.: с. XLI–XLIII.

Dieses Handbuch bietet die einzige aktuelle und derart umfassende Darstellung des Wertpapierrechts im deutschsprachigen Raum. Es beruht auf jahrzehntelanger praxisbezogener Beschäftigung des Autors mit der Materie als Richter und Universitätsprofessor in Österreich und Deutschland. Band 1 enthält zunächst einen ausführlichen Allgemeinen Teil mit den dogmatischen Grundentscheidungen für sämtliche Wertpapiere – in dieser Vertiefung ein Novum in der deutschsprachigen Fachliteratur. Es folgt das Wechselrecht (Einführung bis Verfall), dessen dogmatische Prinzipien unverändert für sämtliche Verkehrspapiere maßgebend sind, einschließlich der handelsrechtlichen, jener des Kapitalmarkts und des Inhabersparbuchs. Das Werk bietet gleichermaßen wissenschaftliche Vertiefung und Praxisnähe. Dies und die Aufschließung durch eine Reihe ausführlicher Register machen es zu einem unverzichtbaren Studien- und Nachschlagewerk für Wissenschaft und Praxis.

Шифр зберігання книги у фонді Австрійської бібліотеки: Österr. Bibl. № 7690/Bd.1

10. Pichlkastner Sarah. Das Wiener Stadtzeichnerbuch 1678–1685 : ein Bettlerverzeichnis aus einer frühneuzeitlichen Stadt / Sarah Pichlkastner. – Wien : Böhlau, 2014. – 415 S. : Abb., Tab. – (Quelleneditionen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung ; Bd. 12). – Бібліогр.: с. 351–364.

Nicht nur in der Gegenwart, sondern auch in der Vergangenheit spielte das Thema BettlerInnen in Wien eine wichtige Rolle. Zwischen 1443 und 1693 wurde das Betteln in Wien mittels obrigkeitlicher Bettelzeichen (Stadtzeichen) beschränkt. Erhalten gebliebene Bettlerverzeichnisse aus dem 16. und 17. Jahrhundert bieten Einblick in die Lebenswelten der gekennzeichneten Menschen, die aus anderen Quellen kaum erschlossen werden können und daher für die historische Armutsforschung von großer Bedeutung sind. Die Kontextualisierung, Edition und Auswertung eines von 1678 bis 1685 reichenden Stadtzeichnerbuches präsentiert die Lebensspuren von 920 armen Menschen, die als StadtzeichnerInnen in der kaiserlichen Residenzstadt Wien dem Betteln nachgehen durften.

Шифр зберігання книги у фонді Австрійської бібліотеки: Österr. Bibl. № 7645

11. Piringer Doris. Von Udo Proksch bis Josef F. : Prozesse, die Österreich bewegten / Doris Piringer. – Wien ; Graz ; Klagenfurt : Molden, 2009. – 184 S. : Fot.

In der Strafjustiz geht es nicht nur um Urteile, um die individuelle Schuld von Angeklagten. Die Strafjustiz ist immer auch ein bedeutender Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen. Doris Piringer hat die wichtigsten Prozesse der jüngeren Geschichte in Österreich begleitet: Vom „Fall Lucona“, der die Republik in ihren Grundfesten erschütterte, bis zu den Verflechtungen des Bawag-Prozesses und der „Causa Josef F.“, die einen Blick in den Abgrund menschlichen Handelns werfen ließ. Auch über die Morde im Pflegeheim Lainz hat die Autorin berichtet, über die erschütternden Babymorde, die „Giftmischerin“ Elfriede Blauensteiner, Briefbomber Franz Fuchs oder über Serienmörder Jack Unterweger. Sie war dabei, als Richter versuchten, das Bergwerksunglück in Lassing oder die Katastrophe von Kaprun mit 155 Todesopfern strafrechtlich aufzuarbeiten. In diesem Buch stellen sich Prozessbeteiligte auch der Frage, wie sie ihren Fall viele Jahre später beurteilen.

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12. Schmale Wolfgang. Privatheit im digitalen Zeitalter / Wolfgang Schmale, Marie-Theres Tinnefeld. – Wien ; Köln ; Weimar : Böhlau, 2014. – 207 S. : Abb.

Privatheit ist Kernelement eines humanen Lebens und als unveräußerliches Menschenrecht Voraussetzung kommunikativer Freiheitsrechte. Dies drückten schon antike und biblische Autoren in ihren Texten aus. Die gegenwärtige Bedrohung durch Big Data scheint Privatheit als humanes und Rechtsgut weitgehend auszuhöhlen, informationelle Selbstbestimmung wird ausgehebelt. Das Buch geht der historischen Entwicklung von Privatheit, ihrer Thematisierung in alten Texten, ihrer Konkretisierung in Gestalt des geschützten Hauses und Gartens sowie ihren wachsenden Bedrohungen seit dem 18. Jahrhundert und heute im digitalen Zeitalter kritisch nach. Es wird aufgezeigt, welche Optionen Zivilgesellschaft und Gesetzgeber haben, um Privatheit in ihrer Kernfunktion zu schützen. Das Buch leuchtet das Thema umfassend kultur- und rechtsgeschichtlich sowie juristisch aus und stellt ein Referenzwerk dar.

Шифр зберігання книги у фонді Австрійської бібліотеки: Österr. Bibl. № 7725

13. Schüssel Wolfgang. Offengelegt / Wolfgang Schüssel ; aufgezeichnet von Alexander Purger. – Salzburg : Ecowin, 2009. – 296, [96] S. : Abb., Fot.

Fast über Nacht: Wolfgang Schüssel 1995 neuer ÖVP-Chef und Vizekanzler. 6 Monate danach: Erfolglose Neuwahlen. Im Wendejahr 2000: Bundeskanzler vom 3. Platz aus. Österreich im Kreuzfeuer der Weltöffentlichkeit. Schließlich 2002: Platz 1. Mit dem größten Stimmenzuwachs einer Partei in der 2. Republik. Überraschend, 2007: Das plötzliche Ende. Bewegte Zeiten, über die bisher vieles unausgesprochen blieb. War etwa der Verkauf der schwarzen CA an die rote Bank Austria das Ende der großen Koalition? Wie konnte Wolfgang Schüssel die ÖVP-internen Grabenkämpfe beenden? Wie gegen die mächtigen Landesfürsten die Koalition mit der FPÖ durchsetzen? Wie Jörg Haider in die Loyalität zu Restitution und Europa zwingen? Was waren die Erfolgsgeheimnisse, was die Fehleinschätzungen? Die Vorgeschichte des 4. Februar 2000. Schüssels sagenhafte Verhandlungsstärke. Alle gegen einen, inner- und außerhalb Österreichs. Die Sanktionen: Fluch oder Segen – für eine Regierung, die mit der Geschwindigkeit ihrer Reformen ganz Österreich in Atem gehalten hat? Der Kanzler, der vieles bewegt und das Land nachhaltig geprägt hat. Und nicht zuletzt: die andere Seite des Wolfgang Schüssel: Karikaturen, Cello, Kloster, Kunst, Fußball, Tarock, Berge, Familie und Freunde.

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