«Pioniere der Moderne» : Bücherausstellung aus der Österreich-Bibliothek Kyiv auf dem Buch-Arsenal-Festival 2017

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1. Ackerl Isabella. Die Wiener Moderne, 1890–1910 / I. Ackert. – Wien : Bundespressedienst, 1999. – 43 S.:Ill. –Avt.zazn.na zv.tyt.l.

Die Wiener Moderne bezeichnet den Kulturbetrieb in der österreichischen Hauptstadt um die Jahrhundertwende (von etwa 1890 bis 1910). In den politischen und gesellschaftlichen Wirren, die schließlich den Zerfall der Donaumonarchie bewirken werden, kommt es gleichzeitig zu einer Blütezeit in Philosophie, Malerei, Architektur, Musik und Literatur. Die Wiener Moderne hat sich als Gegenströmung zum Naturalismus gebildet und möchte der in diesem vorherrschenden Maxime des naturgetreuen Abbildens realer Umstände die „Kunst um der Kunst willen“ (frz. l'art pour l'art) entgegensetzen. Das Ergebnis ist ein Stilkonglomerat, beeinflusst von vielfältigen, teils widersprüchlichen Strömungen des Fin de siècle in Europa.

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2. Allmayer-Beck Johann Christoph. Marksteine der Moderne: Österreichs Beitrag zur Kultur- und Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts / J.Ch. Allmayer-Beck; hrsg. von R. Feuchtmüller u. Ch. Brandstätter. –1. Aufl. – Wien; München; Zürich; New York: Molden Edition, 1980.–135 S.: Abbildungen.

Österreich 1880 – das war die nach außen hin noch intakte Donaumonarchie, ein Vielvölkerstaat inmitten der längsten Friedensepoche, die das Habsburgerreich bis dahin erlebt hatte.Eine Gesellschaft im Dornröschenschlaf des herannahenden Fin de Siècle, noch nicht geprägt vom Schock von Mayerling, noch weit entfernt von den Schüssen von Sarajewo. Osterreich 1980 – das ist die vielzitierte und manchmal selbstironisch bewitzelte „Insel der Glückseeligen“, neutral zwischen zwei militärischen Blöcken, deren atomares Säbelrassel immer hörbarer wird, wirschaftlich gesund in einer Zeit, in der Arbeitslosigkeit und Inflation gefärben. Klein, aber in der welt beliebt und geschätzt.Zwei Idylen, die in wahrheit keine sind. Denn das österreichische Kaiserreich trug nach dem Einsetzen der zweiten industriellen Revolution bereits alle Merkmale des beginnenden Zerfalls in sich. Und das Österreich der achtziger Jahre wird sich seinen Platz inmitten der Abhängigkeiten von einer instabilen Welt erst mühsam zu erkämpfen haben.Die Dialektik zwischen Idylle und Zerstörung, zwischen Heurigenseligkeit und hoher Selbstmordrate, zwischen dem goldenen Wienerherz in den Liedern von Robert Stolz und der galligen Bitterkeit in den Gedichten von Konrad Bayer war noch allemal jener schöpferische Motor, der Österreichs kreatives Potential zu Höchstleistungen inspirierte. Über hundert Jahre Kreativität, Impulse, Avantgarde – das versucht Autor Christoph Allmayer-Beck zu orten: eine Analyse der Ideengeschichte Österreichs, auf dem Gebiet der Politik, der Wirtschaft, der Technik, der Naturwissenschaften und der Kultur.

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3. Die Ära Gustav Mahler: Wiener Hofoperndirektion 1897–1907: Katalog zur Ausstellung /Hrsg. E.W.Partscgm O.Pausch. – Wien u.a.: Böhlau, 1997. – 78 S.

Mit Siegfriedsallüren ist in das Opernhaus dieser Tage ein neuer Dirigent eingezogen, dem man es vom Gesicht ablesen kann, daß er mit der alten Mißwirtschaft energisch aufräumen wird. Herr Mahler dirigierte zum ersten Male "Lohengrin" und hatte einen von allen Blättern einstimmig anerkannten Erfolg. Es geht ein Gerücht, daß man ihn bald auf den Direktionsstuhl setzen wird. (.) Der neue Dirigent soll bereits so effektive Proben seiner Tatkraft abgelegt haben, daß schon fleißig gegen ihn intrigiert wird. (Karl Kraus in der Breslauer Zeitung, 16. Mai 1897) Vorwort: Der Beginn der Ära Gustav Mahler in der Wiener Hofoper jährt sich heuer zum hundertsten Mal, Anlaß genug für das Österreichische TheaterMuseum, dieser wohl glänzendsten Periode der jüngeren Wiener Bühnengeschichte entsprechend Raum zu geben. Natürlich hat die Ausstellung über das Hofoperndirektorat Mahlers räumliche und inhaltliche Berührungen mit der Exposition "Alfred Roller und seiner Zeit", die das Haus am Lobkowitzplatz 1991 eröffnete. Zu Wiederholungen wird es aber kaum kommen, das Umfeld der beiden Protagonisten ist doch zu verschieden, die Quellenlage zu reichhaltig. Die Ausstellung entstand nach einer Idee Herrn Prof. Dr. Franz Willnauers, der, nach seiner Übernahme der Schleswig-Holsteinischen Festspielintendanz, das Projekt Ende 1995 leider zurücklegen mußte. Ein neues und junges Team ist eingesprungen und - in fruchtbarer Zusammenarbeit - zu einem Ergebnis gekommen, von dem wir alle hoffen, daß es sich im wörtlichen und übertragenen Sinn "sehen lassen kann"! Abschließend sei der Firma Nordstern Colonia für die großzügige Unterstützung gedankt. (Oskar Pausch)

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4. Bahr Hermann. Prophet der Moderne : Tagebücher 1888 – 1904 / H. Bahr ; ausgewählt u. kommentiert von R. Farkas.– Wien ; Graz ; Köln : Böhlau Verlag, 1987. – 228 S.

Die „Wiener Moderne um 1900“ steht als umfassendes kulturgeschichtliches Phänomen seit mehreren Jahhzehnten im Mittelpunkt der Diskussion und Darstellung österreichischer Kulturtradition. Mit der Ausstellung „ Hermann Bahr – Mittler der europäischen Moderne“ soll einer der Repräsentanten und Initiatoren jener markanten österreichischen Kulturepoche ins Blickfeld gerückt werden. Die Ausstellung versucht die hervorragende Rolle Hermann Bahrs im epochalen Umbruchprozeß der östereichischen Literatur-, Kunst- und Kulturszene zu verdeutlichen und seine Rolle als „Importeur“ und Propagator der europäischen Moderne und implizit damit seine Katalysatorfunktion als Mittler der östereichischen Moderne in der Zeit der Jahrhundertwende beispielhaft zu demonstrieren.

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5. Bahr Hermann. Tagebücher.Skizzenbücher. Notizhefte / H.Bahr; hrsg. von M. Csáky.– Wien; Graz; Köln: Böhlau Verlag. – Bd.1: 1885-1890 / Bearb. von Lottelis Moser und Helene Zand. – 1994.

Die erste Band des präsentiert eine ungekürzte, originalgetreue Ausgabe der Tagebücher,Skizzenbücher, Notizhefte. Es handelt sich hierbei um die ersten zusammenhängenden Zeugnisse von Hermann Bahr, die uns den intellektuellen und lebensgeschichtlichen Wendegang des Studenten und jungen Journalisten verdeutlichen. Der Band beinhaltet die Aufzeichnungen aus seiner Berliner Studienzeit, von seinem Paris-Aufenhalt und seiner Reise, die ihn durch Frankreich, Spanien und Nordafrika führte.

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6. Bahr Hermann. Tagebücher.Skizzenbücher. Notizhefte / H.Bahr; hrsg. von M.Csáky.– Wien; Graz; Köln: Böhlau Verlag. Bd. 2: 1890–1900/ Bearb. von Lukas Mayerhofer, Lottelis Moser und Helene Zand. – 1996.

Die vorliegende zweite Band der Tagebuchedition dokumentiert die Jahre 1890 bis 1900, jene entscheidende Zeit also, in der die „Wiener Moderne“ sich zu entfalten und ihre eigenen Konturen zu gewinnen begann. Die Funktion, die hermann Bahr im Umkreis von „Jung Wien“, bei den Secessionisten, im Theaterwesen, in der Wiener Wochenschrift „Die Zeit“ und insgesamt im Kulturleben Wiens zukam, wird aus den Tagebucheintragungen, aus den Skizzen, Entwürfen und Notaten dieser Jahre deutlich.

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7. Bahr Hermann. Studien zur Kritik der Moderne / H. Bahr ; hrsg. von C. Pias.– Weimar : VDG, 2005. – 310 S.

Der vierte Band der Ausgabe unternimmt einen Vergleich der Gegenwartskultur zwischen Deutschland, Frankreich, Österreich und Spanien in den frühen 1890er Jahren. Neben einzelnen Essays zu aktuellen Bewegungen wie Décadence, Symbolismus oder Satanismus geht es um die Bereiche Literatur, Malerei und Theater. Für die Literatur formuliert Bahr hier das Programm des "Jungen Wien", für die Malerei bereitet er die österreichische Secession vor, und für das Theater diskutiert er den 'naturalistischen Stil' in Interviews mit den berühmtesten Schauspielern seiner Zeit.

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8. Bahr Hermann. Zur Kritik der Moderne / H. Bahr ; hrsg. von C. Pias.– Weimar : VDG, 2004. – 300 S.

Hermann Bahr ist kein vergessener Autor, wie gelegentlich beteuert wird. Deshalb kann diese Ausgabe ihn auch nicht entdecken, sondern nur seine seit langern kaum mehr erhältlichen werke wieder zugänglich machen. Wo immer man nämlich die reichhaltige Forschung zur deutsprachigern Literatur und Kunst zwischen Naturalismus und Expressionismus konsultiert, wird man schon auf den Namen des Herrn aus Linz stoßen(Bahr Hermann. Studien zur Kritik der Moderne, Frankfurt a. M., 1894, S.91). Allerdings fällt dieser nicht im Kreis der SchriftstellerInnen und KünstlerInnen selbst, sondern ist fast ausschließlich in Verweisen, Zitaten und Fußnoten präsent.

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9. Bisanz Hans. Wien um 1900 / H. Bisanz. – Kirchdorf-Inn : Berghaus Verlag, 1990 – 135 S. :

Abbildungen. Wien war um die Jahrhundertwende die Metropole eines Vielvölkerstaates. Die künstlerischen Aufbruchsbestrebungen Europas wurden in Wien wie in einem Brennpunkt gesammelt. Die Avantgarde der Wiener Künstler griff viele Strömungen auf und verband sie mit dem morbiden Element ihrer typisch wienerischen Existenz zu einer ganz eigenen und höchst reizvollen Modernität. Dieses Buch zeigt die Wiener Welt, in den Kaffeehäusern der Stadt blühte die neue Literatur, neue Wissenschaften entstanden und eine Kunst, wie sie nur in dieser Stadt möglich war.Wien 1900 war Ahnung und Aufbruch zu neuer Kunst, zugleich Abgesang einer unwiderbringlich verlorenen Zeit.

Шифр зберігання книги у фонді Австрійської бібліотеки: Österr. Bibl. № 1460 10. Fliedl Gottfried. Kunst und Lehre am Beginn der Moderne : die Wiener Kunstgewerbeschule 1867–1918 / G. Fliedl ; hrsg. Hochschule für angewandte Kunst in Wien ; mit Beiträgen von Oswald Oberhuber. – Salzburg ; Wien : Residenz Verlag, 1986. – 411 S.: farb.Abbildungen. Wer nach den Quellen der wegbereitenden Leistungen der Wiener Architektur und des Wiener Kunstgewerbes nach 1900 forscht, wird immer wieder auf die Kunstgewerbeschule am Stubenring als wichtige Ausbildungsstätte, Ausgangspunkt und gemeinsamen Nenner stilbildender Richtungen stoßen. Die alle Bereiche architektonischer, künstlerischer und kunsthandwerklicher Gestaltung umfassenden Spezialklassen von Josef Hoffmann und Kolo Moser, in denen offiziell nur Architektur beziehungsweise Malerei, in Wirklichkeit aber alle Disziplinen künstlerischer Gestaltung – Keramik, Email, Buchkunst, Plakat, Gebrauchsgraphik,Metall-undHolzbearbeitung, Schmuck, Glas und Mode – unterrichtet wurden, können hier als Beispiel stehen. Gemessen an der Bedeutung der Wiener Kunstgewerbeschule mit ihrem hohen Ausbildungsstandard und dem stil-und geschmackbildenden Einfluß ihrer als Lehrer wrkenden Künstler erscheint es erstaumlich, daß ihr bisher eigene Untersuchung zuteil wurde; dies umso mehr, vergegenwärtigt man sich jene Namen, die mit dieser Schule als Lehrer oder Schüler, die selbst wieder beispielgebend wirkten, verbunden sind. Der vorliegende erste Band einer Dokumentation schließt diese Lücke und behandelt nach einem weitgefaßten Überblick über die kulturhistorischen und kultursoziologischen Voraussetzungen, die Gründung und Institutionalisierung, die Reorganisation und die quantitative Ausweitung der Unterrichtsziele, wobei die Entwicklung der Schule keineswegs isoliert betrachtet, sondern immer auch der Hintergrund ausgeleuchtet wird, so daß an der Geschichte der Schule auch eine Geschichte des Kunstwerbes ablesbar ist. Die Bedeutung der Schule als Zentrum der Avantgarde um die Jahrhundertwende, die Trägerschaft des Wiener Jugendstils und die „Naissance“ des Kunstgewerbes bilden weitere Schwerpunkte.

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11. Freud Siegmund. Studienausgabe. –Frankfurt A/M : Fischer Verlag, 1972. Bd. II : Die Traumdeutung. – 698 S. – Бібліогр. S. 593 – 635.

Die 'Studienausgabe' (10 Bände plus Nachtragsband) umfaßt etwa zwei Drittel der in der 'Standard Edition' enthaltenen Freud-Texte; der Herausgeber der berühmten englischen Freud-Ausgabe, James Strachey, hat an der Konzeption der 'Studienausgabe' noch selbst mitgewirkt. Bis heute ist die 'Studienausgabe' die einzige kritische deutschsprachige Ausgabe des Hauptteils von Freuds oeuvre. Die Bände sind nach Themen geordnet, wodurch dem Leser eine rasche Orientierung im vielgestaltigen Werk Freuds ermöglicht wird. Innerhalb der mit umfangreichem editorischen Apparat ausgestatteten Bände gilt das chronologische Gliederungsprinzip. Шифр зберігання книги у фонді Австрійської бібліотеки: Österr. Bibl. № 567/2 12. Greissle-Schönberg Arnold. Arnold Schönberg und sein Wiener Kreis: Erinnerungen seines Enkels / A. Greissle-Schönberg. – Wien; Köln; Weimar: Böhlau Verlag, 1998. – 260 S.: Abb. 850 Erinnerungen seines Enkels über die Wiener Kunstszene zwischen den Kriegen.

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13. Gustav Klimt: Die goldene Pforte : Werke- Wesen- Wirkung / Bilder u. Schriften zu Leben u. Werk von O. Breicha. – Salzburg : Verlag Galerie Welz, 1978. – 265 S.: Abb.

Dieser aus verschiedenen Richtungen und allen möglichen Quellen zusammengetragene Band möchte ein der Wahrheit nahekommendes Bild eines Menschen und Künstlers vermitteln, der sich wie selten einer verschwiegen verhielt und hinter seinem Werk zurückgetreten ist. Der Großteil der hier wiedergegebenen Abbildungen und Zeichnungen, von denen Klimt seiner Nachwelt tausende faszinierende, schnell skizzierte Stellungs-und Ausdrucksstudien hinterließ, führten schließlich zu den dann weitgehend stilisierten und detalisierten Gemälden. Auf diese Weise erlebt man in den Zeichnungen die künstlerische Spontaneitat Klimts, ohne die bei den Ölbildern oft zum dekorativen Selbstzweck erhobenen Ornamente. In diesem Buch wenden die Auseinandersetzungen von drei Kunstkritikergenerationen mit Werken von Gustav Klimt und Außerungen seiner Freunde und Feinde in unmittelbare Verbindung gebracht und es entsteht ein abrerundetes Bild uber Zeit, in der Gustav Klimt lebte und schuf. Die Textbeiträge stammen von Max Eisler, Felix Salten, Emil Pinchan, Ludwig Hevesi, Hermann Bahr, Peter Altenberg, Berta Zuckerkandl, Albert Paris-Gütersloh, Hans Tietze, Anton Faistauer, Fritz Nowotny und Werner Hofmann.

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14. Gustav Klimt, Josef Hoffmann. Pioniere der Moderne : [Katalog] / Hrsg. von Agnes Husslein-Arco und Alfred Weidinger ; [Aut.: Agnes Husslein-Arco et al.; Übers. fr.-dt.: Nikolaus G. Schneider, Bernd Weiß]. – [Wien] : Belvedere ; München ; London ; New York : Prestel, 2011. – 331 S. : Abb., Fot.

Der berühmte Künstler Gustav Klimt wird hier gemeinsam mit dem Architekten und Gestalter Josef Hoffmann präsentiert. Die intensive Zusammenarbeit der beiden begann mit der Gründung der Wiener Secession 1897 und setzte bis zum Tod von Gustav Klimt neue Maßstäbe in Europa. Die Beethovenausstellung (1902) in der Wiener Secession sowie das Gesamtkunstwerk Palais Stoclet in Brüssel bilden Höhepunkte dieser Zusammenarbeit. Zahlreiche Werke, in denen sich Hoffmanns charakteristische Handschrift deutlich widerspiegeln, belegen die wechselseitigen Einflüsse dieser Pioniere der österreichischen Moderne, die dieser umfassende Überblick auch in Bezug zur Wiener Werkstätte untersucht. "Gustav Klimt/Josef Hoffmann - Pioniere der Moderne" ist das Begleitbuch zur Ausstellung im Unteren Belvedere in Wien (25. Oktober 2011 bis 04. März 2012).

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15. Hagenbund. Ein europäisches Netzwerk der Moderne 1900 bis 1938 : [Katalog] / Hrsg. von Agnes Husslein-Arco, Matthias Boeckl und Harald Krejci ; [Aut.: Agnes Husslein-Arco et al.]; Übers.: Michaela Alex (Engl.-Dt.), Joanna Ziemska (Pol.-Dt.), Orsolya Hessky (Ung.-Dt.). – [Wien] : Belvedere ; [München] : Hirmer, 2014. – 447 S. : Abb., Fot. – (Buchhandelsausgabe deutsch).

Der Hagenbund steht für ein frühes Netzwerk europäischer Kunst mit einer regionalen Verortung in Wien. Bereits 1907 kam es zu einer gemeinsamen Schau ungarischer, polnischer, tschechischer und deutscher Künstler. Mittels innovativ für die Kunstwissenschaft eingesetzter historischer Netzwerkanalyse werden Wechselbeziehungen der Künstler in Wien, Prag, München, Budapest, Lemberg, Bratislava, Krakau oder Triest untersucht. Neben Oskar Laske, Carry Hauser, Otto Rudolf Schatz gehörten Gäste wie Anton Faistauer, Oskar Kokoschka und Anton Kolig zum Hagenbund. Das frühe Netzwerk etablierte eine offene Ausstellungspolitik mit einer regen Wechselbeziehung zwischen den Künstlern.

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16. Hanslick Eduard. Sämtliche Schriften : Historisch-kritische Ausgabe / Hrsg. D. Strauß. – Wien ; Köln ; Graz. – Böhlau, 1993. – Bd. 1, 1 : Aufsatze und Rezensionen 1844-1848. – 1993. –376 S. Der vorliegende erste Band der neuen Gesamtausgabe vereinigt zum großten teil unbekannte Schriften von 1844 bis 1848.

In Aufsätzen, die er später als „verwarf, bekennt er sich emphatisch zu Berlioz und Wagner. Politische Korrespondentenberichte aus dem Revolutionsjahr 1848 und eine religionsphilosophische Studie runden das Bild eines vielseitigen und brillanten Schriftstellers ab .

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17. Herrberg, Heike. Wiener Melange : Frauen zwischen Salon und Kaffeehaus / H. Herrberg, H. Wagner. – Berlin : Edition Ebersbach, 2002. – 239 S.: Ill. – Бібліогр.: S.234–235.

Wien war Anfang des 20. Jahrhunderts eine flirrende Metropole, berühmt für ihre Fülle an führenden männlichen Architekten, Wissenschaftlern, Schauspielern, Musikern und Literaten. Die Frauen dieser Zeit kommen dabei oft nur als dekorative Randfiguren vor. Mit welcher Vehemenz und Originalität Frauen jedoch damals kulturelle und politische Positionen besetzten, wird meist unterschlagen. Namen wie Grete Wiesenthal oder Gertrud Kraus, die als Tänzerinnern Furore machten, und Journalistinnen wie Eva von Alesch oder Gina Kaus sind heute nur wenigen bekannt. Auch im jungen Medium der Fotografie waren Frauen wie Dora Kallmus alias Madame d'Ora oder Trude Fleischmann sehr rührig. Die Zeit des weiblichen Aufbruchs brachte auch die bestehende Moral ins Wanken, denn engagierte Frauen waren dabei, neue Lebensformen zu erproben.

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18. Hermann Bahr: Mittler der europäischen Moderne: Publikation zur Ausstellung in der „Galerie im Stifter-Haus“, 25. August bis 25. September 1998 / Hrsg. von Lukas Mayerhofer u. Kurt Ifkowits. – [1. Aufl.]. – Linz : Adalbert-Stifter-Institut des Landes Oberösterreich, 1998. – 146 S. – (Literatur im Stifter-Haus).

Die „Wiener Moderne um 1900“ steht als umfassendes kulturgeschichtliches Phänomen seit mehreren Jahhzehnten im Mittelpunkt der Diskussion und Darstellung österreichischer Kulturtradition. Mit der Ausstellung „ Hermann Bahr – Mittler der europäischen Moderne“ soll einer der Repräsentanten und Initiatoren jener markanten österreichischen Kulturepoche ins Blickfeld gerückt werden. Die Ausstellung versucht die hervorragende Rolle Hermann Bahrs im epochalen Umbruchprozeß der östereichischen Literatur-, Kunst- und Kulturszene zu verdeutlichen und seine Rolle als „Importeur“ und Propagator der europäischen Moderne und implizit damit seine Katalysatorfunktion als Mittler der östereichischen Moderne in der Zeit der Jahrhundertwende beispielhaft zu demonstrieren.

Шифр зберігання книги у фонді Австрійської бібліотеки: Österr. Bibl. № 581 19. Hoffmann Hans. Rätselhafter Anton Bruckner / H. Hoffmann ; hrsg. A. Rauter.– Schwarzach : Rauter, 2003. – 320 S.

„Rätselhafter Anton Bruckner“ nennt Hans Hoffmann seinen ebenso professionell wie populär dargestellten Versuch, der komplexen Persönlichkeit Anton Bruckners in einem neuen Buch gerecht zu werden. Hoffmann trifft mit diesem prägnanten Titel Den Nagel auf den Kopf: Denn auch nicht wenige jener Wissenschafter, die ein halbes Forscherleben dem Phanomen Bruckner gewidemet haben, waren und sind – nach eigenen Angaben – mit einer überraschenden Entwicklung konfrontiert: je mehr sie glaubten, durch die Kenntnis auch alltäglichster Details aus dem Leben Bruckners in die Persönlichkeit des Komponisten eindringen zu können, desto rätselhafter wurde ihnen diese Persönlichkeit. Wie auch immer – Anton Bruckner ist und bleibt mit seinem Werk ein weltweit immer mehr beachtetes Symbol sowohl fur einen markanten Abschnitt der Musikgeschichte als auch ein kulturelles Synonym für sein Herkunftsland, das „Bruckner“-Land Oberösterreich.

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20. Hofmannsthal Hugo von. Reden und Aufsätze I : 1891 – 1913 / Hrsg. von Hofmannsthal. –Frankfurt am Main : Fischer Taschenbuch Verlag, 1979.– 687 S. – (Gesammelte Werke ; Bd. 1).

Reden und Aufsätze I (1891 - 1913) Poesie und Leben Shakespeares Könige und große Herren Der Dichter und diese Zeit. Eleonora Duse. Schiller. Balzac. Deutsche Erzähler Goethes „West-östlicher Divan“. Raoul Richter u.a.

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21. Honolka Kurt. Hugo Wolf: sein Leben, sein Werk, seine Zeit / K. Honolka ; mit einem Vorwort von D. Fischer-Dieskau. – Stuttgart : Deutsche Verlags-Anstalt, 1988. – 335 S.: Abb.

Hugo Wolf gilt als Vollender des deutschen Kunstliedes und das bedeutendster Liedkomponist seit Schubert. So sieht ihn auch der Autor dieses Buches – aber unter zeitgenössischen Aspekten, die diese Monographie besonders originell erscheinen lassen

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22. Josef Hoffmann und die Wiener Werkstätte / Photographien von W. Zednicek. – Wien : Walter Zednicek Verlag, 2006. – 208 S: Photos. 

Mit Otto Wagner, Joseph Olbrich und Adolf Loos zahlt Josef Hoffmann zu jener Wiener Architekten, die am Beginn des 20. Jahrhunderts auf dem Gebiet der Architektur und des Designs wesentliche Impulse gegeben haben und deren Wirken über den lokalen Rahmen hinaus weltweite Resonanz fand und gegenwärtig noch findet. Josef Hoffmann gilt heute als ein Klassiker der Moderne. Sein Name bringt zunächst eine Vielzahl einzelner und eindeutiger Assoziationen zum Klingen, deren Fülle im gesamten aber ein vielschichtiges und schwer fassbares Bild ergibt.

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23. Klettenhammer Sieglinde. Aufbruch in dem Moderne: die Zeitschrift „Der Brenner“ 1910 – 1915 / S. Klettenhammer ; E. Wimmer-Webhofer. – Innsbruck : Haymon Verlag, 1989. – 270 S.: Abb.

Mit den ersten Jahrgängen der 1910 in Innsbruck gegründeten Kulturzeitschrift „Der Brenner“ dokumentieren die beiden Autorinnen nicht nur provinzbezogenen Blattes zu einer überregionalen, ja internationalen Zeitschrift, sondern auch jenen „Aufbruch in die Moderne“, der diese Epoche der europäischen Kulturgeschichte bestimmt und in den letzten Jahren zunehmend in den Mittelpunkt von Forschung und Publizistik rückte. Der frühe „Brenner“ kann geradezu als ein Spiegelbild dieser Entwicklungen gewertet werden, weshalb das Buch die in der Zeitschrift geführten Diskussionen auch in einen groößeren geographischen und weltanschaulichen Rahmen stellt und mit Hilfe von text und Illustrationen die kulturellen Zusammenhänge faßbar macht. Es ist aber nicht nur kulturgeschichtliches Interesse, was den Brenner dieser Jahre 1910 bis 1915 so lesens-und untersuchenswert macht. Nicht minder wichtig sind die starken aktuellen Bezüge. Denn viele der damals aufgegriffenen Fragen und Probleme sind auch heute noch von erstaumlicher Brisanz. Die Kritik an den bestehenden gesellschaftlichen und kulturellen Verhältnissen, die von den Brenner-Autoren in unterschiedlichster Weise geäußert wird, ist auch für unsere Generation von Bedeutung und manche Frage ist keineswegs ausdiskutiert. Es sind vor allem die Themenkomplexe „Kunst“, „Frau“, „ Krieg“, „Verfall“ und „Zeitwende“, mit denen sich „Der Brenner“ auseinandersetzte, zumindest sind dies die wichtigsten und auch heute noch aktuellsten. Die entsprechenden Textpassagen und ganze Aufsätze haben die Autorinnen zusammengestellt und durch Briefdokumente und sonstige Zitate und Illustrationen ergänzt.

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24. Klimt und die Frauen : Katalog der Ausstellung, Österreichische Galerie Belvedere, Wien, 20. Sept. 2000 bis 7. Jan. 2001 / hrsg. T. G. Natter, G. Frodl ; mit Beitr. N. Bei [u.a.]. – Köln : DuMont, 2002. – 256 S.: Ill. Das Zentrum der Ausstellung bildet Klimts wohl bekannteste Werkgruppe, die Frauenportraits. Sie werden ergänzt durch allegorische Gemälde wie Judith I und II, Der Kuss und die Wasserschlange. Den Gemälden und Skizzen Klimts werden die Werke seiner europäischen und amerikanischen Wegbereiter und Zeitgenossen gegenüber gestellt. Dazu gehören Bilder von Ferdinand Hodler, Edouard Manet, Edvard Munch, James McNeill-Whistler und John Singer-Sargent. Nicht zu vergessen ist das Portrait der Infantin Maria Teresa von Diego Velazquez, das aus dem Kunsthistorischen Museum Wien stammt. Klimt benutzte es als Modell für sein Portrait von Fritza Riedler, der Frau eines Universitätsprofessors, der in Berlin lebte. Die Österreichische Galerie Belvedere präsentiert Klimt in seinem kunsthistorischen und historischen Kontext. "Klimt und die Frauen" geht über eine traditionelle Kunstausstellung hinaus und versucht, Antworten auf die Fragen nach dem Leben und dem sozialen Status der von Klimt portraitierten Frauen zu geben. Um die Jahrhundertwende trat die Moderne ihren Siegeszug an, der fundamentale soziale Wandel gab der Frau eine neue Position in Gesellschaft, Kultur und Ideologie. Die Ausstellung beleuchtet u.a. den Einfluss des Grossbürgertums, der sogenannten Ringenstrassengesellschaft, auf die Kunst. Diese Schicht betätigte sich nun aktiv auf der Kunstszene, als Mäzene und Käufer. Der Mythos und das Ideal des Gesamtkunstwerks sind ein anderer Aspekt, den die Ausstellung beleuchtet. Ein Symposium sowie eine Reihe von Vorträgen ergänzen "Klimt und die Frauen". Eine Publikation zu Wiens Sammlern der Jahrhundertwende, schon lange ein Desiderat der Forschung, soll daraus entstehen und die kunsthistorische Kontribution der Ausstellung bilden.

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25. Kapfinger Otto. Die Wiener Secession: das Haus: Entstehung, Geschichte, Erneuerung / O. Kapfinger; A. Krischnitz. – Wien; Köln; Graz: Hermann Böhlaus Nachf., 1986. – 147 S.: Abb.

Der Ausstellungspavillon der Wiener Secession 1897/98 von Joseph Maria Olbrich konzipiert und im November 1898 eröffnet, zählt zu den europäischen Architektur an der Wende vom Historismus zur Moderne. Olbrich, von Otto Wagner und Gustav Klimt ispiriert, schuf mit diesem „Tempel für die Kunst“ einen Schlüsselbau des Wiener Secessionismus von internationaler Ausstrahlung und Bedeutung. Durch seine prägnante Verdichtung von bautypologischen und symbolischen Bezügen, durch die Verschmelzung von archaischer Gestik mit modernsten zeitgenössischen Stilströmungen und durch die wegweisende Funktionalität seines Innenraums verkörpert der Olbrich-Bau eine originäre, epochaltypische Gestalt.

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26. Kunst: Anspruch und Gegenstand: von der Kunstgewerbeschule zur Hochschule für angewandte Kunst in Wien 1918 – 1991 / Hrsg. von Hochschule für angewandte Kunst in Wien. – Wien: Verlag Christian Brandstätter, 1990. – 387 S.

Mit dem vorliegenden Band wird die Darstellung der Geschichte einer Schule vorläufig beendet, welche seit ihrer Gründung im Jahre 1867 nicht nur das kulturelle Leben in Österreich in prägender Weise beeinflußt hat, sondern auch weit über die Grenzen Österreichs hinaus Vorbild für Institutionen ähnlicher Zielsetzung und pädagogischer Konzepte war.

Шифр зберігання книги у фонді Австрійської бібліотеки : Österr. Bibl. № 2163

27. Liessmann Konrad Paul. Philosophie der modernen Kunst : eine Einführung / K. P. Liessmann. – Wien : WUV-Univ.-Verlag, 1999. – 222 S. Eine Philosophie der modernen Kunst, wie sie hier intendiert ist, meint vielmehr folgendes: Anhand ausgewähter Beispiele soll dargestellt werden, wie die Philosophie im Laufe der Zeit auf das Phänomen der modernen Kunst reagierte, mit welchen Begriffen, Kategorien und systematischen Konzepten sie sich diesem Phänomen stellte, Kunstwissenschaftliche Bemühungen um die Moderne werden also bewußt ausgeklammert. Was geboten werden soll, ist ein selektiver Abriß des philosophischen Denkens über die Kunst und die Künste der Moderne. Das Buch werden sich so an alle, die an einem philosophischen Gespräch über Kunst interessiert sind, an Studierende der Kunst-, Musik-, Literatur- und Theaterwissenschaften ebenso wie an Philosophen und Künstler, aber auch an Kunstliebhaber und Laien.

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28. Mayer Anton. Johann Strauß : ein Pop-Idol des 19. Jahrhunderts / A. Mayer. – Wien ; Köln ; Weimar : Böhlau Verlag, 1998. – 250 S.: Ill. Ein Pop-Idol des 19. Jahrhunderts. Die Lebensgeschichte des Walzerkönigs wird neu erzählt, eingebettet in das historische Umfeld der Habsburgermonarchie.

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29. Mayer Anton. Richard Beer-Hofmann und das Wien des Fin-de-Siècle : Biographie und Werkauswahl / A. Mayer. – Innsbruck : Edition Atelier, 1993. – 178 S. In den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg war Richard Beer-Hofmann zumindest in Wien noch bekannt und anerkannt. Heute scheint er vergessen zu sein. Im vorliegenden Buch werden die (Geistes-)Welt, in der er gelebt hat, und die Rolle, die er im „literarischen Wien“ seiner Zeit spielte, beschrieben.

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30. Natter Tobias G. Die Welt von Klimt, Schiele und Kokoschka : Sammler und Mäzene. – Köln : Dumont Verlag, 2003. – 303 S.: Abb.

Um 1900 erlebt die Donaumetropole den Aufbruch der österreichischen Kunst zur Moderne. An der Spitze dieser Bewegung steht der Erneuerer Gustav Klimt, dessen secessionistischer Jugendstil die schwüle Extravaganz der Makart'schen Salonmalerei verdrängt. Zum Expressionismus finden Vertreter der jüngeren Generation - allen voran der Wiener Oberwildling Oskar Kokoschka und Egon Schiele, der mit tabuloser Neugier Sexualität und Erotik zu thematisieren wagt. Nährboden für diese atemberaubende Entwicklung ist die Habsburger Monarchie, die um die Jahrhundertwende einen rasanten Modernisierungsschub erlebt. Auslöser dieses Umbruchs ist ein Wirtschaftsboom, der eine neue Elite von Intellektuellen und Industrieunternehmern hervorbringt. In diesem Gemisch aus Konvention und Liberalismus, aus gediegener Eleganz und provokativem Fortschritt, bildet sich ein neuer Typ von Mäzenen und Kunstsammlern, der aktiven Anteil an Leben und Werk der Künstler nimmt. Spannend und facettenreich beschreibt Tobias Natter die Verbindungen zwischen dem strahlenden Künstler- Dreigestirn Klimt, Schiele, Kokoschka und den Personen, die den materiellen Rahmen für ihre frühen Erfolge schufen. Aus dem gemeinsamen Wirken der Künstler und ihrer Sammler formt sich ein Zeitbild, in dem der Gedanke des Gesamtkunstwerkes Kunst und Leben zusammenführte und ein von Künstlern entworfenes Design den Alltag veredelte.

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31. Österreichische und ukrainische Literatur und Kunst : Kontakte und Kontexte in Moderne und Avantgarde / Hrsg. Vera Faber, Dmytro Horbachov, Johann Sonnleitner. – Frankfurt am Main[etc.] : Peter Lang , 2016. – 276 S. : Abb. – (Wechselwirkungen. Österreichische Literatur im internationalen Kontext ; Bd. 20). - Бібліогр.: с. 239–268.

Der Band widmet sich den Wechselbeziehungen, Wechselwirkungen, aber auch Analogien und auffälligen Divergenzen zwischen Kunst, Literatur und Wissenschaft im Wien der Jahrhundertwende sowie in der ukrainischen Moderne und Avantgarde. Die kulturellen Beziehungen zwischen der Ukraine und Österreich werden gerade nach 1918 immer spärlicher, dennoch scheint es lehrreich, die Affinitäten und Kontraste zwischen den zunehmend auseinanderdriftenden kulturellen Räumen zu beschreiben und zu beobachten. Der Band macht zudem viele beeindruckende ukrainische Forschungsleistungen erstmals in deutscher Sprache zugänglich. Überdies enthält er umfangreiches Bildmaterial zur ukrainischen literarischen und bildkünstlerischen Avantgarde sowie zum futuristischen und konstruktivistischen Bühnenbild.

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32. Schweiger Werner J. Meister Werke der Wiener Werkstätte : Kunst und Handwerk: mit 294 Abbildungen, davon 262 in Farbe, und über 200 Künstlerbiographien / W. J. Schweiger. – 1. Aufl. – Wien : Residenz Verlag, 1991. – 128 S.

Im Jahre 1903 wurde mit der Wiener Werkstatte eine Institution gegrundet, die „durch mustergültige Edelarbeit und erlesenen Geschmack zur Erzieherin der gesamten zivilisierten Welt wurde und so bestes Wiener Wesen zu wahrhaft internationaler Bedeutung erhob“( Franz Cizek). Die Erneuerungsbestrebungen gegenüber dem historisierenden Gründerstil und die Ideen von einer Durchdringung des gesamten Lebensbereiches mit Kunst waren schon vor der Jahrhundertwende im Rahmen der Wiener Secession virulent geworden, zu derem Mitgliedern nicht nur die späteren künstlerischen Leiter der Wiener Werkstätte, Josef Hoffmann und Kolo Moser, gehörten, sondern auch Otto wagner, Joseph Maria Olbrich, Alfred Roller und Gustav Klimt. In einer Zeit der schlechten Massenproduktion und der gedankenlosen Nachahmung längst überkommener Stile sah die Wiener Werstätte ihre Aufgabe darin, Zweck und Form wieder zu einer Einheit zu verbinden. Das technische Mittel dazu waren erstklassige handwerkliche Fähigkeiten.Die überall fühlbare Absicht war es, das gesamte Leben mit schönen Dingen zu ungeben, um schließlich Schönheit zu bringen. Das Ergebnis war, ein letztes Mal noch, das Gesamtkunstwerk. Das Exempel dafür wurde das von Josef Hoffmann erbaute und von der Wiener Werkstätte zur Gänze ausgestattete PalaisStoclet in Brüssel, das als bedeutendste Gesamtschöpfung des Jugendstils überhaupt gilt.

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33. Simonek Stefan. Von Lenau zu “Laibach” : Beiträge zu einer Kulturgeschichte Mitteleuropas / Stefan Simonek. – Frankfurt am Main : Peter Lang Ed., 2016. – 431 S. – (Wechselwirkungen : österreichische Literatur im internationalen Kontext , ISSN 1424-7674 ; Bd. 18). – Бібліогр.: с. 363–393.

Die Beitrage dieses Bandes behandeln unter primar komparatistischer Perspektive Muster kultureller Rezeption und Interaktion in Mitteleuropa mit einem Schwerpunkt auf der Moderne; der Fokus liegt dabei auf der tschechischen, ukrainischen und slowenischen Literatur und deren Kontextualisierung im Rahmen der Donaumonarchie. Mitteleuropa wird als Region ausgewiesen, die um das Jahr 1900 von verschiedenen kulturellen und sprachlichen Codes und von deren spezifischer Engfuhrung gepragt war. Weiter zeigt der Band, dass sich die Verknupfung dieser Codes in modifizierter Form auch bis in die mittelbare Gegenwart beobachten lasst.

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34. Traditionen und Moderne : historische und ästhetische Analysen der osterreichischen Kultur / Hrsg. von A.- M. Corbin u. F. Aspetsberger. – Innsbruck ; Wien ; Bozen : Studienverlag, 2008.–282 S. – (Schriftenreihe Literatur des Instituts fur Österreichkunde)..

Das Konzept des Bandes: eine Mehrzahl eben jeweiliger Modernen und eben jeweiliger Traditionen. Dem entspricht in den knappen Abhandlungen ein Wechselspiel von epochalen Kunst-Kennzeichen. In den einzelnen Kapiteln lösen sich die Künste als Schwerpunkte ab: die Musik, die Architektur, die Malerei, vor allem die Literatur, fallweise auch die historisch-politischen Vorgänge. So eröffnet sich dem Leser ein abwechslungsreiches Kunst- und Geschichtspanorama über gut zwei Jahrhunderte hinweg. Die tragenden Perspektiven für die im Band versammelten Forscher verdanken sich dem gastgebenden Institut: das CR2A - das ist die Abkürzung für das renommierte Centre de Recherche sur l'Autriche et l'Allemagne in Rouen. Alle Beiträge sind in deutscher Sprache.

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35. Waissenberger Robert. Die Wiener Secession : eine Dokumentation von R. Waisenberger / R. Weisenberger. – Wien ; München : Jugend und Volk Verlag, 1971. – 296 S.: 45 schwarz-weißen u. 49 farbigen Abb.

Der Auszug einer Reihe junger Maler, Bildhauer und Architekten aus einer konservativ geführten Künstlervereinigung im Jahre 1897 fáhrte zur Gründung jener berühmt gewordenen „Wiener Secession“, deren Wirken in den ersten Jahren vor allem mit dem Schaffen der großen Wiener Jugendstilkünstler verbunden ist. Das bereits ein Jahr später eröffnete Ausstellungsgebäude, ein Werk Joseph Maria Olbrichs, mit der großen Lorbeerkuppel und der programmatischen Inschrift „Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit“ wurde zum sichtbaren Symbol einer spezifisch wienerischen Ausprägung des Jugendstils, für die sich die Bezeichnung „ Secessionismus“ eingebürgert hat. Eine stattliche Reihe bedeutender Künstler des 20.Jahrhunderts stand mit der „Wiener Secession“ unmittelbar, zumindest aber ideell in Verbindung.Gustav Klimt, Koloman Moser, Alfred Roller, Otto Wagner, Joseph Maria Olbrich, Josef Hoffmann, Egon Schiele, Oskar Kokoschka, Anton Hanak und Albert Paris Gütersloh sind nur einige der Persönlichkeiten, die der Secession in den ersten zwanzig Jahren ihres Bestehens Glanz und Ruhm verliehen. Das vorliegende Werk unternimmt erstmals den großangelegten Versuch einer Geschichte, unter besonderer Berücksichtigung der Zeit zwischen 1897 und 1905, sie hat die Kunstgeschichte dieses Jahrhunderts wesentlich mitbestimmt.

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36. Weininger Otto. Geschlecht und Charakter : Eine prinzipielle Untersuchung / O. Weininger. - München : Matthes und Seitz, 1997. - XXIII, 667 S.

Weininger widmete Geschlecht und Charakter der „theoretischen und praktischen Lösung“ der „Frauenfrage“ Sein Werk trat mit einem universalen Deutungsanspruch auf. Im Mittelpunkt steht der Geschlechtsunterschied zwischen Mann und Frau. Die beiden Pole, zwischen die das Weltbild Weiningers in seinem Buch gespannt ist, heißen „der Mann“ und „das Weib“. Das Buch ist auf dem Geschlechtergegensatz aufgebaut. Daraus wächst eine dualistische Philosophie, die sich in den Dienst einer Sexualmythologie stellt. Weininger versuchte sich an der Definition des Männlichen und Weiblichen, und zwar vor dem Hintergrund der Annahme, dass in allen lebenden Dingen ein Anteil von beiden zu finden sei. Niemals komme „weiblich“ oder „männlich“ in Reinform vor, sondern stets in Mischung. Weininger platzierte das Männliche an einem Ende einer Skala. In der Vorstellung von Weib und Trieb einerseits und Mann und Geist andererseits ordnete er „der Frau“ eine seelische und sittliche Minderwertigkeit am anderen Ende der Skala zu. In seinem Kapitel über das „Wesen des Weibes und sein Sinn im Universum“ schreibt Weininger, der „reine Mann“ sei „das Ebenbild Gottes, des absoluten Etwas, das Weib, auch das Weib im Manne, ist das Symbol des Nichts: das ist die Bedeutung des Weibes im Universum, und so ergänzen und bedingen sich Mann und Weib.“ Frauen beschreibt er durch eine Aufzählung von Mängeln: Frauen hätten kein Ego, keine Seele, keine Moral, keine Gedanken, sie seien zu keiner geistigen Orientierung und schöpferischen Produktivität fähig, sie „haben keine Existenz und keine Essenz, sie sind nicht, sie sind nichts“ Frauen erhielten Existenz, „erst indem der Mann seine eigene Sexualität bejaht“, so Weininger. Verneint der Mann seine Sexualität, was Weininger als „Heilmittel“ ansieht, dann verschwinde die Frau und mit ihr das Judentum, das Weininger mit Weiblichkeit gleichsetzt. Stabile Männlichkeit ist laut Weininger nur durch die Negierung des Weiblichen zu erreichen, denn die „tiefste Furcht im Manne“ ist die „Furcht vor dem Weibe“, die „Furcht vor dem lockenden Abgrund des Nichts“.

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37. Wien - Berlin. Kunst zweier Metropolen : [Katalog] / Hrsg. von Agnes Husslein-Arco [et al.] ; [Aut.: Stephanie Auer et al. ; Übers. Barbara Delius]. – [Wien] : Belvedere[etc.], 2013. – 391 S. : Abb., Fot. Dieser Band widmet sich den künstlerischen Umbrüchen in Wien und Berlin zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Zwischenkriegszeit. Er dokumentiert den Austausch und die gegenseitige Wahrnehmung der Künstler in den so unterschiedlichen Metropolen. Auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen werden zu Beginn des 20. Jahrhunderts zwei der berühmtesten Secessionen gegründet – in Wien von Künstlern wie Gustav Klimt und Josef Hoffmann, in Berlin u. a. von Max Liebermann und Max Slevogt. Während sich die Berliner Künstler der Alltagswirklichkeit und Themen der Großstadt widmeten, dominierte in Wien die ornamentale Form. Zum Ende des ersten Jahrzehnts entfaltete sich der Expressionismus: In Berlin formierten sich Max Pechstein, Ernst Ludwig Kirchner u. a. als „Neue Secession“, in Wien hingegen wurden junge Expressionisten wie Egon Schiele und Oskar Kokoschka von den alten Secessionisten unterstützt. Nach dem ersten Weltkrieg entstanden in Berlin Dada, Verismus und Neue Sachlichkeit, in Wien entwickelten sich u. a. der Kinetismus und eine spezielle Form der Neuen Sachlichkeit.

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38. Wien als Magnet? : Schriftsteller aus Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa über die Stadt / Hrsg. von G. Marinelli-König ; N. Pavlova.– Wien : Verlag der Osterreichischen Akademie der Wissenschaften, 1996. – 613 S. – (Sitzungsberichte der philosophisch-historische Klasse ; Bd.637). – (Veröffentlichungen der Komission für Literaturwissenschaft ; Nr.17).

In diesem Buch wird den glückenden wie scheiternden Begegnungen von Schriftstellern aus Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa mit der Stadt Wien nachgegangen; den heute zu Vorurteilen erstarrten Wien-Bildern wird ihr jeweils ursprünglicher lebendiger Erfahrungskontext zurückzugewinnen versucht; es werden jene urbanen sozialen und psychologischen Unterströmungen und Verhältnisse, die aus dem kanonisierten, euphemistischen Selbstbild Wiens und der Wiener programmatisch ausgeblendet scheinen, beleuchtet. In den Beiträgen wurden belletristische, autobiographische und epistolarische Texte, in denen sich Schriftsteller und Schriftstellerinnen aus dem osteuropäischen Kulturraum mit Wien auseinandergesetzt und die Stadt als Gegenstand persönlicher oder vermittelter Rezeption sowie als Stoff und Folie literarischer Gestaltungen dargestellt haben, als Quellen herangezogen. Die an diesem Sammelband beteiligten österreichischen und russischen LiteraturwissenschaftlerInnen intendierten, eine kulturhistorische Ergänzung des Wien-Bildes aus der Sicht der anderen zu erarbeiten und hoffen, damit einen wesentlichen Beitrag zur Beziehungsforschung geleistet zu haben.

Шифр зберігання книги у фонді Австрійської бібліотеки : Österr. Bibl. № 1954/17

39. Die Wiener Jahhundertwende : Einflüsse, Umwelt, Wirkungen / Hrsg. J. Nautz, R. Vahrenkamp. – Wien; Koln ; Graz : Bohlau, 1993. – 968 S. – (Studien zu Politik und Verwaltung ; Bd. 46)

Bd. 46 der Reihe »Studien zu Politik und Verwaltung«. Der vorliegende Band enthält den überwiegenden Teil eines Symposiums von 4.-7.7.91 an der Gesamthochschule Kassel, bei dem über 600 Teilnehmer das Phänomen »Wiener Moderne« anhand der Themenbereiche: Theorie der Wiener Moderne, Philosophie und Wissenschaft, Sprache und Literatur, Kunst und Architektur, Musik, Gesellschaft und Politik sowie Die Jahrhundertwende andernorts erörterten. Die gegenwärtige Umbruchsituation und die Krisenerscheinungen zur Wende ins 21. Jahrhundert vor allem in Europa verleiht der Beschäftigung mit der zurückliegenden Jahrhundertwende einen besonderen Reiz.

Шифр зберігання книги у фонді Австрійської бібліотеки : Österr. Bibl. № 2552/46

40. Die Wiener Moderne: Ergebnisse eines Forschungsgespräches der Arbeitsgemeinschaft Wien um 1900 zum Thema "Aktualität und Moderne„ / Hrsg. von E. Brix,. P. Werkner. – Wien : Verlag für Geschichte und Politik ; München : R. Oldenbourg Verlag, 1990. – 171 S. – (Eine Veröffentlichung der Österreichischen Forschungsgemeinschaft).

Das Konzept der „Moderne“ ist ein vielgestaltiger Komplex miteinander verknüpfter Antworten auf Lebensfahrungen und Lebensbedingungen des späten 19. und 20. Jahrhunderts. Die vielfältigen Aspekte der Aufnahme, Verarbeitung und Weiterentwicklung der „Moderne“ im Wien der Jahrhundertwende erscheinen uns heute aktuell.Was jedoch fehlt ist eine Theorie über die Kultur der Wiener Jahrhundertwende. Nicht das narrative Aneinanderreihen einzelner Elemente schafft eine umfassende historische Kenntnis; erst die ständig an den Fakten und Mentalitäten überprüfte Strukturierung der Erscheinungen kann Erklärungen für die Aktualität der Wiener Jahrhundertwende bieten. In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg konnte Wien für kurze Zeit als eine Welthauptstadt des Geistes gelten. Die Metapher „ Wien um 1900“ steht für diese Epoche.

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41. Die Wiener Moderne : Literatur, Kunst und Musik zwischen 1890 und 1910 / Hrsg. von G.Wunberg ; unter Mitarb. von J. J. Braakenburg. – Bibliographisch ergänzte Aufgabe. – Stuttgart : Philipp Reclam jun., 2000.–728 S. : Abb. – Bibliographie.

Wiener Kultur der Jahrhundertwende hat ihren eigenen Reiz, hat ihre spätzeitlichen, ihre dekadenten Momente. Der Boden wirkt durch abendländische Traditionen gesättigt, es gibt die berühmte 'Müdigkeit'. Und daraus wächst plötzlich eine neue Kunst, eine europäische Kultur der Moderne. Dieses 'junge Wien' meint Hofmannsthal und Klimt genauso wie Altenberg oder Otto Wagner; wie Bahr, Kraus, Schnitzler oder das Kaffeehaus; wie Freuds Psychoanalyse, Skandale um Secession und Schönberg-Konzerte. Broch und Musil stehen schon bereit, Hugo Wolf und Mahler gewinnen internationalen Rang.

Шифр зберігання книги у фонді Австрійської бібліотеки : Österr. Bibl. № 7227 42. Die Wiener Moderne in slawischen Periodika der Jahrhundertwende / Stefan Simonek (Hrsg.). – Bern[etc.] : Peter Lang, 2006. – 200 S. – (Wechselwirkungen : österreichische Literatur im internationalen Kontext ; Bd. 10). – Бібліогр. в кінці ст.

Dieser Band versammelt Beiträge eines Symposiums zur Wiener Moderne in slawischen Periodika der Jahrhundertwende, das im Herbst 2004 in Wien stattfand. Ausgehend von fünf Beispielen aus dem russischen, zwei aus dem polnischen und je einem aus dem ukrainischen, tschechischen und slowenischen Zeitschriftenwesen um 1900 ergibt sich ein vielgestaltiges Bild der Aufnahme der Wiener Moderne von slawischer Seite: Während die stilistische Meisterschaft etwa der Texte Hugo von Hofmannsthals und Arthur Schnitzlers durchaus anerkannt wurde, stieß man sich an der angeblichen Oberflächlichkeit dieser Literatur und damit an genau jenen textuellen Momenten, die später für eine Neueinschätzung der Wiener Moderne im Zeichen postmoderner Theoriebildung verantwortlich waren.

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43. Антологія австрійської прози початку ХХ століття / Укл. В. Фабер, Я. Форст-Баттаглія, І. Мегела, М. Воробей ; післямова Й. Зоннляйтнера. – Київ : Темпора, 2014. – 448 c. Видання Антології австрійської прози початку ХХ століття — це проект, покликаний до життя спільною ініціативою наукового куратора Австрійської бібліотеки в Києві професора Івана Мегели, наукового співробітника Австрійської бібліотеки в Києві Миколи Воробея, Австрійського культурного форуму та його директора д-ра Якуба Форст-Баттаглії, а також лекторки Австрійської академічної служби обміну в Київському національному університеті імені Тараса Шевченка Вери Фабер. До антології увійшли твори таких авторів: Петер Альтенберг, Франц Верфель, Гуго фон Гофмансталь, Франц Кафка, Райнер Марія Рільке, Йозеф Рот, Штефан Цвейг, Артур Шніцлер, Карл Краус, Роберт Музіль, Одеон фон Горват, Олександр Рода-Рода, Якуб Юліус Давід, Юра Зойфер та Веза Канетті.

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44. Вена и Будапешт на рубеже веков: 1870 – 1920-е: Произведения из собраний Австрии, Венгрии и России: каталог выставки, 11 ноября 2005 – 22 января 2006, Государственный Эрмитаж / Государственный Эрмитаж, Художественно-исторический музей (Вена), Венгерская Национальная галерея (Будапешт). – Санкт-Петербург: Государственный Эрмитаж, 2005. – 191 c.: ил.

На рубеже ХIХ и ХХ векoв Европа жила беспокойной жизнью. Быстрыми темпами розвивалась наука и техника, общество проявляло болем живой интерес к проблемам простих людей, появились нове тенденции в искусстве. Крупные города Европы именно в это время приобрели определенную культурную самостоятельность. Рост городского населения и проблемы, связанные с удовлетворением потребностей различных слоев общества, способствовали формированию нового культурного пространства, неразрывно связанного с техническим прогрессом. Появились новые направления в различных сферах культуры и искусства. Это превращение культур наглядно просматривается на материале настоящей выставки, который дает представление об истории культуры Вены, Будапешта и, отчасти, Санки-Петербурга.

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45. Шорске Карл Е. Віденський fin-de-siècle : політика і культура / К. Е. Шорске ; пер. з англ. О. Коцюмбас ; наук. ред. Т. Гаврилів ; ред. Н. Чорпіта. – Львів : ВНТЛ -Класика, 2003. – 320 с.: іл. Усе надруковане про Віденський fin-de-sièle можна сьогодні обчислювати у десятках, якщо не сотнях кілограмів. Однак жодна з опублікованих книжок чи статей не може зрівнятися у своїй академічній вазі з працею Карла Шорске. Написана майже сорок років тому, вона залишається неперевершеною не лише у своїй галузі — високі інтелектуальні стандарти у поєднанні з легким, захоплюючим і майже художнім викладом матеріалу зробили її зразком для написання історії інших європейських міст, а в ширшому контексті — у жанрі історичної культурології взагалі.

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